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Kochevents

20
Dez
2006

Euch allen eine schöne Weihnacht (oder Hannukah oder atheistisches Nichtstun oder sonst was....)

Da ich mich morgen in ein angelsächsisches Gebiet verziehe und vor dem 29. Dezember auch nicht zurückkehre (der Ausdruck „reif für die Insel“ wär hier wohl auch passend), wünsche ich euch allen eine schöne Weihnachts- oder Was-Auch-Immer-Zeit (nach O.C., California vielleicht sogar ein gepflegtes Weihnukkah).

Kauft nicht zu viel geschenke, bringt eure Verwanden nicht um und habt einfach eine schöne Zeit und hofft auf Schnee!

Alles Gute wünsch ich euch!

13
Dez
2006

Pasta aus dem Backofen

Naja, stimmt nicht ganz. Pasta aus dem Topf mit kochendem Salzwasser. Aber dazu gabs was aus dem Backofen. In einer Ausgabe von Kochen habe ich nämlich ein Rezept gefunden, für eine Fenchel-Tomaten-Sauce, die im Backofen zubereitet wird. Ich habe das alles ein wenig erweitert, aber sehr pi-mal-Daumen, aber genau muss es hier nicht zugehen!

(meine Handyfotos werden echt immer besser!)

Ich habe ca. 1/4 Kohlrabi in Stückchen geschnitten, 1/3 Pastinake, 1/3 Fenchel, 2 Tomaten in 6teln, 1 sehr grob gehackte rote Zwiebel und eine Knoblauchzehe in dünnen Scheibchen. Das alles habe ich in eine Auflaufform geschichtet, mit Salz und Pfeffer gewürzt und alles mit Olivenöl übergossen. Das alles kam dann 30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. In der Zwischenzeit hat man genug Zeit, um die Pasta zu kochen. Pasta im Sieb abtropfen, zurück in den Topf, das Gemüse darüber und mit etwas Käse bestreuen. Gut durchmischen & geniessen! Das reicht etwa für 2 Personen oder 2 mal Essen.

Lecka!

Gabs heute in der Lunchbox: Gurkenwürfelchen, Kerim-Würfelchen und rote Zwiebelringe! Dazu wieder Mandarinen und Erdnüsse.

11
Dez
2006

Achtung, es lunchboxt hier!

Das oben bezieht sich auf eine Sprachwissenschaftsvorlesung von mir. Letzte Woche hat Frau Hentschel gemeint, dass es (Apaché-)Sprachen gäbe, von denen man annahm, dass sie keine Substantive haben. Als dann jemand fragt, wie sie dann sowas wie "Achtung, ein Bär!" ohne Substantiv sagen würden, meinte sie, dass man das ja auch folgendermassen ausdrücken könnte: "Achtung, hier bärt es!"

(Langsam werde ich fotohandytechnisch besser!)

Für morgen hab ich mir eine vegane (nicht absichtlich vegan, aber kam einfach so. Obwohl zum Couscous könnte ich noch ein wenig Kerim (ein (türkischer?) Frischkäse in Salzlake) reinwürfeln....) Lunchbox gepackt! Nämlich Couscous mit Gurke und Tomate (ein Klassiker, der nicht alt wird) und ausserdem manderint und erdnusst es hier einige Male.

PS: In Bern gibt es ein ganz tolles Lokal, nämlich das Tibits, ein vegetarisches Takeaway-Restaurant. Is zwar ein wenig teuer, aber das Essen ist sehr gut. Letztens hab ich gesehen, aber dummerweise nicht probiert: Dörrbohnen-Walnuss-Salat. Bestimmt leicht zu machen, aber ich hab noch nie Dörrbohnen verwendet. Taugen die was und wie bereitet man sie zu?

Das Mensaessen ist nicht giftig! (Wird aber trotzdem nicht gegessen....)

Nachdem schon kulinarisch katastrophale Befürchtungen geäussert wurden, wird hier mal was ganz einfach alltägliches gebloggt!



Nämlich mein Winter-Low-Budget-Klassiker, genannt „G’müessüppli“!

In dieser Version mit weihnachtlichen Karottensternen, die im ganzen Durcheinander ein wenig verloren gehen, aber na ja.

(Gsünder als Zimtsternli und auch sehr lecker!)

G’müessüppli
Für 1,5 Liter (für wie viel/ wie oft das reicht, weiss ich auch nicht)

1 Packung Suppengemüse ( ¼ Wirsingkohl, ¼ kleinen Sellerie, 1 Lauchstange, 1 Zwiebel, 1 Karotte, etwas Petersilie)
3 Migros-Budget-G’müesbouillonwürfel (oder was auch immer man als Brühe benutzen will....)
1 Knoblauchzehe (schmeiss ich ganz rein und fisch ich dann wieder raus)
Pfeffer, grüne Chillisauce und Tomatenmark

Alles irgendwie zerkleinern, mit 1,5 Liter in einem Topf erhitzen, alles Würzende dazu und köcheln lassen bis knackig gar. FERTISCH!!!!

Auch eine geeignete Speisung für nebenberufliche Agenten! (Freundschaftswerbung)

17
Nov
2006

Sürrealistische Mensakunst: die Beige-Periode

Ich bin kein Fan von Mensafood. Aber wenn ich nicht dran denke, meine Lunchbox zu packen, dann muss ich wohl in den sauren Apfel beissen. Oder was auch immer das war.



Will jemand ein paar Vermutungen Befürchtungen äussern, bevor ich mich dazu äussere?

11
Nov
2006

Kartoffeleintopf à la Grandmaman de Jeanne D'Arc

Eigentlich stimmt das nicht. Was einem schon mal durch den offensichtlichen Anachronismus auffallen sollte: die Kartoffel wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern nach Europa gebracht, Jeanne D'Arc starb allerdings schon 1431. Ich nehme mal an, dass ihre Oma dann auch schon nicht mehr lebte.

Dieses Rezept habe ich mal so gemacht, in dem ich ein wenig lustlos in der Küche rumhantierte. Inzwischen esse ich es aber immer, wenn mich die Lust auf was Deftiges packt. Jedenfalls find ich es deftig.

Um aber meine Jeanne D'Arc-Geschichte zu erklären: Ich finde einfach, dass es doch viel interessanter wäre, wenn dieses Gericht eben irgendwie uralt und durch Mönche überliefert ist, oder so.

In meiner Vorstellung hat also Johannas Grossmutter, die Bäuerin war, eines Tages einer Familie, die noch ärmer war als sie selbst, ihr letztes Stück Fleisch geschenkt. Sie stellte sich schon das Gezetter von Grossvater D'Arc vor, als ihr die Idee kam, ihren Mann zu überlisten. Sie rannte in den Garten hinaus, grub in der Erde bis sie ein paar Kartoffeln fand und machte sich in der alten Bauernküche frisch ans Werk. Es war nicht mehr viel da, dass sie noch benutzen konnte; in einem Korb fand sie 3 einsame kleine Zwiebeln. Im Schrank lag neben einer Möhre noch eine einzige Knoblauchzehe. Und ein kleines Schüsselchen Mehl konnte sie noch auftreiben. Sie kochte daraus so gut es ging ebendiesen Eintopf und als ihr Mann nach Hause kam, drehte sie die Öllampe herunter und reichte ihm einen dampfenden Teller dieses Eintopfes mit einem grossen Kanten alten Schwarzbrotes. Der Bauer bemerkte nicht, dass hier gar kein Fleisch dabei war und Grossmutter D'Arc konnte so ihre Nerven schonen, weil sie nicht dem Geschrei ihres Ehemannes zuhören musste, oder so.

Jedenfalls soll das mein Beitrag zum neuen Gartenkochevent "Kartoffel" sein! Ausser ich werde wegen unsachgemässer Gerichtsbenennung disqualifiziert.... Wenigstens (und das war mir wichtig) hat die Kartoffel hier eine zentrale Rolle.

Kartoffeleintopf à la Grandmaman D'Arc
Für 2



400g Kartoffeln, geschält und in Würfelchen (bei mir so Spielwürfelgrösse)
1 grosse Karotte, in Würfel
3 kleine Zwiebeln, in Sechstel schneiden (so, dass sie die gleiche Form haben, wie Zitrusfruchtsegmente)
1 Dose italienische Tomaten, durch ein Sieb gedrückt (Tomaten ja, Tomatenkerne nein!)
ca. 3 dl Wasser
2 EL Mehl
1 Knoblauchzehe, halbiert
2 EL Öl
Muskat, Salz und Pfeffer

Das Mehl in einer Pfanne ohne Zugabe von Öl rösten (wie wenn man eine Mehlsuppe macht). Zur Seite stellen. In einem Topf das Öl erwärmen, Zwiebel und Knoblauch andünsten. Nach 3-4 Minuten Kartoffel und Karotte dazu, kurz mit dünsten, dann Wasser, Tomaten und Mehl dazu. Mit Gewürzen abschmecken (bei mir kam da ziemlich viel Salz rein, bis das richtig schmeckte. Liegt das am Mehl?). Auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. Knoblauch rausfischen, heiss mit einem grossen Kanten Schwarzbrot servieren.

Anmerkung:
-ich habe noch Reibkäse drübergestreut: Lecka!
-ich hab die Karotte auch mal durch Kürbis ersetzt. So hat der Kürbis jedenfalls einen viel eigenständigeren Geschmack gehabt, als in der Kürbissuppe

6
Nov
2006

Lunchbox Nr. 2

Montag und Dienstag sind die beiden Tage an denen ich mittags Vorlesungen habe, drum werd ich mir mindestens dann immer -und sonst manchmal auch- meine Lunchbox packen. Für Dienstags: Tada!

(Gerade wegen dem Fotohandy sollte ich mir extra Mühe machen, aber gut werden die Fotos ja eh nie, warum versuchen?)

1 Brötchen mit Apfelzimtkonfitüre und Reissalat.

Reissalat ist ganz einfach: Man raffle Karotten, man versuche Fenchel zu raffeln (und kriegt Fenchelmatsch), man raffle Knoblauch, man koche Reis, man hacke Fenchelgrün, man mische alles in einer Schüssel und gebe Kräuter (z.B. getrocknete), Pfeffer, Salz, Öl und Essig dazu. Dann vergesse man nicht, eine 200 g Dose Thunfisch dazuzugeben und alles bis zu einem einheitlichen, undefinierbaren Brei zu durchmischen. Dann so viel wie möglich in die Lunchbox klatschen und den Rest zum Z'nacht essen.

5
Nov
2006

Montags Lunchbox

Morgen gibt's für mich das hier:



Kleines Glas mit selbstgemachtem Apfelmus, eine Portion Pasta tanzt mit Walnuss und Shiitake, ein selbstgemachtes Brötchen (Halbweissmehl, Walnüsse und Sesam) mit Johannisbeergelee (selbstgemacht, aber nicht von mir) und ein Thermosbecher voll heisser Schokolade (mit meinem zimtigen Garam Masala und ein wenig Chili gewürzt).

Selbsterfunden und als gut befunden!

Hab mir wieder einmal überlegt, was ich heute essen soll. Schrank geöffnet: getrocknete Shiitakepilze und Walnüsse. Kühlschrank geöffnet: Halbrahm.

Die Kombination von Shiitake und Walnuss hielt ich für viel versprechend. Also dachte ich mir folgendes: Shiitake- und Walnussrahmsauce mit Pasta. Hier irgendeine unaussprechbare Pastaform von Agnesi. Im Internet habe ich mal kurz "shiitake walnut" gegoogelt und Rezepte dazu gefunden. Kombination war also vielversprechend.

Als Erfinder gebe ich folgenden Titel:

Pasta tanzt mit Walnuss und Shiitake
Für 2



1 mittlere Zwiebel
1 EL Butter
1 kl. Knoblauchzehe
1 kl. Hand getrocknete Shiitakepilze (ca. 5 oder 6)
1 gr. Hand Walnüsse
1,5 dl Halbrahm
200g Pasta
Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Shiitake in Wasser einweichen (sicher 20 Minuten). Pasta in Salzwasser kochen. Zwiebel und Knoblauch hacken und in Butter andünsten. Shiitake und Walnüsse hacken und zu den Zwiebeln geben. Ca. 1 dl des Pilzeinweichwassers dazu und alles köcheln, bis die Flüssigkeit verdunstet. Danach Rahm dazu, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und ein wenig einköcheln lassen. Alles mischen.

Anmerkungen: -First attempt; ist also bestimmt noch verbesserbar
- wer Parmesan hat soll noch ein wenig dazu reiben, schmeckt bestimmt gut!
- ein wenig frische, gehackte Petersilie würde auch gut passen!
- Shiitake habe ich zuerst ganz eingeweicht und danach in Streifen geschnitten und so nochmals eingeweicht, die Dinger sind aufgeweicht einfach sehr zäh...

4
Nov
2006

Kalt und dunkel ist es draussen....

....aber schneien tut es hier leider nicht. Und Wintertemperaturen sind ohne Schnee nichts Schönes.....

Es gibt aber auch Gutes an dem kalten Wetter. Man hat gute Gründe um eine heisse Schokolade zu trinken. Ich halte aber nicht viel von Nesquik-Pulver..... Und ich trinke nicht so oft heisse Schokolade, also ist es in meiner kleinen Küche Platzverschwendung, eine ganze Packung Trinkschokolade zu kaufen.

Aber ungesüsstes Kakaopulver habe ich im Haus, Milch und Zucker ist auch immer da. Und mehr braucht man doch für eine heisse Schokolade nicht, oder? Also habe ich mir eine schokoladige Köstlichkeit gegönnt und dem ganzen noch einen netten Geschmack gegeben mit meinem aus-Indien-importierten-und-sehr-wie-Lebkuchengewürz-anmutenden-weil-sehr-zimtigen "Garam Masala". Eine kleine Prise Chilipulver (auch aus Indien importiert) hab ich auch schon mal dazugegeben. So richtig lecker und à la Chocolat :)



Heisse Schokolade
Für 1

1 Tasse Milch (in meinem Fall ein Starbucks-Kaffeebecher mit ca. 3,3dl Inhalt)
2,5 EL ungesüsstes Kakaopulver
2-4 TL Zucker (nach Geschmack, ich hab 3 genommen)
1/4 TL zimtiges Garam Masala (oder einfach Zimt)

Alles in einen Topf, verrühren und aufkochen. Danach rät es sich auch folgendes zu machen: Die fertige Schokolade von einer Pfanne in hohem Bogen in eine andere Pfanne schütten und wieder zurück, vielleicht 2-3 mal wiederholen. So machen das auch die Chaiverkäufer in Calcutta. Nicht nur, dass der Chai/die Schokolade etwas schäumt, sie kühlt dadurch auch ein wenig ab und man kann sie gleich geniessen. Schätze aber mal, dass es nicht nötig ist. Hat für mich eher einen ästethischen Effekt. Ich kann mir dann einbilden, dass die Schokolade dadurch noch besser schmeckt.... ;)

Anmerkungen:
-Ich würde Garam Masala nicht generell als Gewürz für heisse Schokolade empfehlen, aber mein Garam Masala schien eben wirklich sehr geeignet dafür.
-mit dem Chili aufpassen. Man soll die Schärfe nur erahnen können. Um Vianne Rocher aus Chocolat zu zitieren: "Ein kleiner Hauch von Chilipfeffer, im Spiel mit der Süsse. Verwegen und abenteuerlich."
-wenn man ein richtiger Schokoholic ist, kann man vom Kakaopulver bestimmt auch mehr nehmen. Das sei aber jedem selbst überlassen, mir schmeckt's so.

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